CORONA PULSE – BERLIN DEATH DANCE 2020

14 Bildpaare, abstrakte Collagen und Tänzer in break dance moves
Transparentpapiere, Filmoplast, Tusche, Bleistift
je Blatt 42 x 29.7 cm

Resonanz und Analyse zu den Entwicklungen der Corona Pandemie März und April 2020

Totentänze entstanden seit dem 14. Jahrhundert, oft als Reaktion auf Krankheit, Seuchen und Tod. Sie waren meist christlich moralisierend und belehrend, aber immer auch makaber, skurril, gesellschaftskritisch undironisch. Sie markierten Wendepunkte, private und gesellschaftliche, von denen aus neu gedacht wurde. DerTotentanz verweist auf die Vergänglichkeit des Lebens. Die Pandemie rückt Tod und Sterben wieder ins Bewusstsein unserer Gesellschaft.

Ich verstehe die derzeitige Situation als einen Wendepunkt. Digitalisierung erhält einen immensen Schub. Die jungen Generationen mit ihren Gedanken zu Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Degrowth, Konsumverzicht werden sichtbarer, neue Lebens-Konzepte werden entworfen Selbstverständliches funktioniert nicht mehr, Kreativität wird freigesetzt.